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Condor: Handgepäck, Gepäck und Gefahrgut

Condor: Tarif, Flugzone und Betreiber vor dem Packen prüfen

Bei Condor brauchen Sie für die Gepäckprüfung den Tarif, das Flugdatum und die passende Flugzone. Economy Light und Economy Zero sind unterschiedliche Buchungen. Auch ein Anschlussflug kann andere Bedingungen haben als die Condor-Strecke. Öffnen Sie deshalb die Bestätigung für Hin- und Rückflug, bevor Sie den Koffer packen.

Diese Übersicht wurde am 3. Oktober 2026 geprüft. Sie hilft bei Reisen ab Deutschland, Österreich und der Schweiz, ersetzt aber keine Freigabe für ein bestimmtes Gerät. Prüfen Sie besondere Gegenstände einzeln und unterscheiden Sie die Beförderung durch die Airline von Sicherheitskontrolle und Zoll.

Condor Flugdienst GmbH und ausführende Partner

Das aktuelle Condor-Impressum nennt die Condor Flugdienst GmbH mit Sitz in Kelsterbach. Der Verwaltungssitz ist Frankfurt-Flughafen, Edmund-Rumpler-Straße 3, 60549 Frankfurt am Main.

Das Unternehmen auf Ihrer Buchung muss nicht jede Teilstrecke selbst durchführen. Die Geschäftsbedingungen vom 27. März 2026 unterscheiden vertragliche und ausführende Luftfahrtunternehmen. Bei einem Partnerflug prüfen Sie den angegebenen Betreiber und dessen Fristen. Eine Condor-Flugnummer oder ein Condor-Ticket reicht für die Entscheidung über einen besonderen Gegenstand nicht aus.

Bewahren Sie die Buchungsbestätigung und eventuelle Genehmigungen gemeinsam auf. Wenn ein Reisebüro gebucht hat, lassen Sie sich die tatsächlich enthaltene Gepäckleistung und den ausführenden Betreiber für jede Strecke nennen.

Kleine Tasche und größeres Handgepäck

Die aktuelle Handgepäckübersicht verwendet folgende Maße:

GepäckstückHöchstmaß
Kleine Tasche40 × 30 × 15 cm
Größeres Handgepäckstück55 × 40 × 23 cm

Das zulässige Gewicht gilt für die Kabinenstücke zusammen. In der Economy beträgt es regulär 8 kg, in Premium 10 kg und in Business 16 kg. Bei mehreren Stücken darf ein einzelnes höchstens 10 kg wiegen. Economy Zero enthält die kleine Tasche; das größere Stück ist zubuchbar. Light und die aufgeführten Classic-, Choice- und Flex-Varianten enthalten in der jeweiligen Tabelle ein größeres Stück. Premium und Business sind nicht auf jeder Strecke verfügbar.

Auf ausgewählten City-Kurzstrecken kann in den dafür vorgesehenen Economy-Tarifen ein zweites größeres Stück mit zusätzlichen 8 kg gebucht werden. Das ist eine verfügbare Zusatzleistung, kein allgemeiner Anspruch auf zwei Trolleys. Gleichen Sie die Tabellenzeile mit Ihrer Buchung ab und rechnen Sie die kleine Tasche in das Gesamtgewicht ein.

Welches Aufgabegepäck ist enthalten?

Die Freigepäckseite unterscheidet derzeit Flugzonen:

Beispiel der aktuellen ZoneEconomy Classic, Choice oder FlexBusiness
Zone 1 oder 220 kg30 kg
Zone 623 kg32 kg
Zone 5Ein Stück mit 23 kgZwei Stücke mit je 32 kg

Economy Zero enthält in diesen Tabellen kein Aufgabegepäck. Die Beispiele ersetzen nicht die Zuordnung Ihrer konkreten Strecke. In Zone 5 ist auch die Stückzahl Bestandteil der Regel.

Ein aufgegebenes Stück darf höchstens 32 kg wiegen. Als reguläre Grenze nennt Condor eine Summe der Außenmaße von 158 cm; eine Überschreitung führt zu Über- oder Sperrgepäckgebühren. In den genannten Gewichtskonzept-Zonen kann Freigepäck bei gemeinsam gebuchtem Condor-Flug unter einer Buchungsnummer aufgeteilt werden. Das gilt für Aufgabegepäck, nicht für Handgepäck; für USA und Kanada gelten Ausnahmen.

Die angekündigte Änderung ab Mai 2027

Auf derselben Freigepäckseite kündigt Condor ab dem 1. Mai 2027 einheitliche Grenzen an, sofern der Tarif Freigepäck enthält oder Gepäck hinzugebucht wurde: Economy ein Stück mit 23 kg, Premium ein Stück mit 32 kg und Business zwei Stücke mit je 32 kg. Die Angabe gilt für Erwachsene und Kinder ab zwei Jahren.

Für eine Reise im Oktober 2026 sind diese zukünftigen Grenzen noch keine Grundlage. Wenn Ihre Reise über den Änderungstermin hinweggeht, prüfen Sie beide Flugdaten in der Buchung. Übertragen Sie die künftige Business-Stückzahl ebenso wenig auf einen früheren Flug wie die heutige Gewichtstabelle auf eine spätere Reise.

Zubringer, Weiterflug und Codeshare

Die Bestimmungen für andere Fluggesellschaften beschreiben für Verbindungen auf demselben Condor-Ticket außerhalb USA, Kanada und Puerto Rico die Gepäckbedingungen der bedeutsamsten Strecke. Die Seite nennt dazu weitere geografische Regeln und einen Stopover von mehr als 24 Stunden. Das ist keine Regel, die man allein aus der längsten Flugzeit sicher bestimmen kann.

Für Sonderleistungen wie Sportgepäck gelten die Bedingungen des tatsächlich ausführenden Unternehmens. Bei Codeshare-Flügen verweist Condor auf die in der Buchungsbestätigung aufgeführten Freigepäckbedingungen. Für Reisen von, nach oder über USA, Kanada und Puerto Rico sind gesonderte Gepäckregeln genannt.

Prüfen Sie bei getrennten Tickets beide Buchungen. Eine Anmeldung bei Condor bestätigt nicht automatisch die Mitnahme auf einem Anschluss mit Austrian, SWISS oder einer anderen Gesellschaft. Lassen Sie sich eine offene Kombination vom jeweiligen Betreiber bestätigen.

Powerbank, E-Zigarette und eingebaute Akkus

Nach der Gefahrgutseite dürfen höchstens zwei Powerbanks je Person in die Kabine. Schutz vor Kurzschluss ist nötig; zwischen 100 und 160 Wh verlangt Condor eine Erlaubnis. An Bord sind Laden und Nutzung zum Laden anderer Geräte verboten. Powerbanks gehören unter den Vordersitz, in die Sitztasche oder an den Körper, niemals ins obere Gepäckfach.

Für E-Zigaretten gelten ebenfalls das Nutzungs- und Ladeverbot sowie diese Stauorte. Ein Gehäuse mit automatischer Ladefunktion muss vom Gerät getrennt werden. Condor nennt höchstens zwei Lithium-Ersatzbatterien je Person, ausschließlich im Handgepäck. Tragbare elektronische Geräte sind auf zehn je Person begrenzt. Eingebaute Akkus brauchen ihre eigene Kategorieprüfung.

Bei Laptop, Tablet, Drohne sowie Smartphone und Smartwatch steht in der Aufgabegepäckspalte „Nicht erlaubt“, während ein Hinweis daneben das Ausschalten bei Aufgabegepäck erwähnt. Packen Sie diese Geräte in die Kabine und klären Sie offene Modellfragen mit Condor. Die widersprüchliche Erläuterung begründet keine Freigabe im Koffer.

Für Trockeneis nennt die Tabelle Kontakt zum Kundenservice, höchstens 2,5 kg je Person für verderbliche Waren und gasdurchlässige Verpackung. Klären Sie vor der Buchung die vollständigen Zulassungs- und Kennzeichnungsbedingungen; diese Kurzangabe ist keine eigenständige Transportfreigabe.

Mit Kindern packen

Nach der Seite Fliegen mit Kleinkindern erhalten Kinder ab zwei Jahren die Gepäckmenge eines Erwachsenen für den gebuchten Tarif. Unter Zweijährige haben kein eigenes Handgepäckstück. Babynahrung zur Verpflegung an Bord darf zusätzlich mitgenommen werden und muss bei der Sicherheitskontrolle vorgelegt werden.

Für Kleinkinder unter zwei nennt Condor in den Zonen 1 bis 7 kein enthaltenes Aufgabegepäck im Economy Zero; in Economy, Premium und Business ist ein Stück mit 10 kg aufgeführt. Prüfen Sie den tatsächlich gebuchten Tarif für das Kind.

Für gewöhnliche Kinderwagen, Buggys, Babybetten und Autokindersitze nennt die Freigepäckseite höchstens zwei Gegenstände je Kind kostenlos im Laderaum ohne Anmeldung. Kinderwagen mit Sonderfunktion, etwa Jogger oder Fahrradanhänger, sind ausgenommen. Halten Sie das benötigte Zubehör zusammen und klären Sie den Abgabeort sowie die Rückgabe, bevor Sie mit dem Kinderwagen zur Kontrolle gehen.

Sportausrüstung und kleinere Partnerflugzeuge

Die Sportgepäckseite verlangt Anmeldung mit korrekten Maßen bis spätestens acht Stunden vor Abflug. Ohne rechtzeitige Anmeldung ist die Beförderung nicht garantiert. Die regulären Grenzen für ein Sportstück betragen 30 kg und entweder 200 × 40 × 100 cm oder 300 × 40 × 60 cm.

Für Helvetic Airways und German Airways nennt Condor wegen kleinerer Flugzeuge andere Maße: 200 × 40 × 80 cm oder 120 × 100 × 80 cm, weiterhin höchstens 30 kg. Überschreitungen sind nicht transportierbar. Diese Partnerangabe beweist noch nicht, welcher Betreiber Ihre konkrete Strecke fliegt.

Das erste Sportstück ist in Condor Business grundsätzlich kostenlos innerhalb der Bedingungen. Die Anmeldung bleibt erforderlich. Geben Sie Sportgepäck nicht am Self-Service-Schalter ab. Für ein Fahrrad mit Akku, eine Tauchflasche oder eine Kartusche brauchen Sie zusätzlich die passende Gefahrgutprüfung; die Sportbuchung allein beantwortet sie nicht.

Ein kurzfristiges Upgrade erhöht die Gepäckmenge nicht

Auf der Seite Upgrade-Optionen schließt Condor eine erhöhte Freigepäckmenge bei kurzfristigen Upgrades am Flughafen ausdrücklich aus. Ein anderer Sitz oder eine höhere Kabinenklasse auf der neuen Bordkarte gibt Ihnen damit nicht automatisch das reguläre Business-Gepäck.

Wenn Sie zusätzlichen Platz im Koffer brauchen, prüfen Sie die Gepäckleistung vor dem Kauf des Upgrades. Lassen Sie sich zeigen, ob sie in der Änderung enthalten ist oder separat gekauft werden muss. Wiegen Sie beide Gepäckarten unabhängig: Ein Upgrade des Sitzplatzes verlagert kein überschrittenes Handgepäckgewicht in den Koffer.

Frankfurt, Berlin und Wien als belegter Streckenkontext

Die aktuelle Direktzielübersicht des BER führt Condor zwischen Berlin und Frankfurt auf. Die Condor-Seite von Fraport nennt Check-in im Terminal 1, Halle C sowie Fast Bag Drop in Zone 18 bis 19. Für Kurz- und Mittelstrecken nennt sie zusätzlich Halle B, Zone 15. Prüfen Sie die aktuellen Anzeigen für Ihren Flug.

Ein datierter Fraport-Eintrag führt DE 4344 aus Wien für den 6. Oktober 2026 mit Datenstand 1. Oktober. Er belegt diesen veröffentlichten Flugkontext; daraus folgt keine dauerhafte tägliche Verbindung oder feststehender Betreiber für ein anderes Datum. Eine aktuell unabhängig belegte Condor-Strecke aus der Schweiz wurde für diesen Beitrag nicht festgestellt.

Bei Abflug aus Frankfurt FRA, Berlin BER oder Wien VIE prüfen Sie die örtliche Kontrolle gesondert. Bei Reisen mit Bezug zur Schweiz kommen die jeweiligen Zoll- und Einfuhrregeln hinzu. Herkunft der Ware, Flughafen und ausführende Airline sind unterschiedliche Angaben.

Die letzte Prüfung vor der Reise

Legen Sie Buchung und gepacktes Gepäck nebeneinander. Zählen Sie die Kabinenstücke, rechnen Sie deren gemeinsames Gewicht aus und vergleichen Sie jedes aufgegebene Stück mit der bestätigten Leistung. Packen Sie erforderliche Dokumente so, dass Sie sie am Schalter erreichen können. Besondere Akkus brauchen ihre eigene Prüfung mit Typ und Nennenergie.

Wenn ein Kabinenstück nachträglich in den Frachtraum kommt, nehmen Sie vorher Powerbanks und andere dort unzulässige Gegenstände heraus. Bei einem Weiterflug bleibt die Bestätigung der zweiten Airline nötig. Halten Sie schriftliche Genehmigungen und Antworten auf Modellfragen zusammen mit den Reiseunterlagen bereit.